Xencelabs Grafiktablett

Produkttest, Empfehlung & Rabattcode

by Cora Jennissen

(* = Affiliate Link/Werbung)

Das neue Xencelabs Grafiktablett im Test

Vor einigen Wochen hat mich das junge Unternehmen Xencelabs angesprochen, ob ich ihr neues Grafiktablett testen möchte – und das habe ich natürlich gern gemacht, denn für ein neues „Technikspielzeug“  habe ich doch immer etwas übrig 🙂

Hinweis: ich werde von Xencelabs nicht bezahlt, sondern verdiene nur an eventuellen Verkäufen über meine Affilitate Links. Falls du dich für das Produkt entscheidest, freue ich mich, wenn du meine Affiliate Links verwendest.

Zum ersten Eindruck muss ich sagen, dass die Verpackung ansprechend aussieht und zum Auspacken einlädt. Alles ist schön verpackt, sehr übersichtlich und ordentlich. Sowas mag ich zum Beispiel auch von Apple sehr gerne. Ich habe das Medium Pen Tablet Set in Nebelweiß* getestet. Das Paket beinhaltet das Grafiktablett, das optisch sehr schön aufgemacht ist. Das zweite ist eine schicke Box mit zwei Stiften, einem USB-Stecker für die Funkverbindung und einen USB-C Adapter (z.B. für solche MacBooks wie meins ohne normale USB-Anschlüsse). Dann sind da noch die sogenannten QuickKeys, die auch  einzeln erhältlich sind. Wozu sie gut sind, erkläre ich dir später. Außerdem sind in der Kiste noch eine Box mit zwei Kabeln zum initialen Anschließen des Tabletts und der QuickKeys und einem Zwei-Finger-Handschuh. Unter den ganzen technischen Sachen versteckt sich noch eine schöne Hülle für das Tablett und das Zubehör.

Installation des Xencelabs Tablets

Für meinen Test habe ich zuerst ich den Treiber über die Xencelabs Website runtergeladen. Das ging super easy und die Installation hat auf meinem MacBook Pro 2019 problemlos funktioniert. Bei der Konfiguration konnte ich auswählen, ob ich die Einrichtung manuell oder geführt vornehmen möchte. Da ich die Technik von Xencelabs noch nicht kannte, habe ich mich für die geführte Einrichtung entschieden. Anschließend habe ich das Grafiktablett entsprechend der Anweisungen auf der beiliegenden Karte mit den beiden Kabeln angeschlossen. Die Treibersoftware hat sowohl das Grafiktablett als auch die QuickKeys erkannt. Als nächstes habe ich festgelegt, dass ich das deutsche Tastenlayout verwende und die Tastenbelegung für die drei Tasten am Grafiktablett erstmal auf den Standardeinstellungen belassen. Als nächstes habe ich die Anpassung das Stiftspitzendrucks vorgenommen und konnte dann einrichten, welchem Bildschirm mein Tablet zugeordnet ist – ich habe mich dabei entschieden, dass es voll auf meinen Hauptbildschirm zugreift, damit ich beim Bilder bearbeiten die volle Tablettfläche nutzen kann. Man könnte es aber auch auf beide Monitore einstellen.

Danach ging es um die QuickKeys. Die QuickKeys sind eine separate Einheit mit einem Drehrad, mit dem man zum Beispiel zoomen kann, und acht Tasten, auf denen verschiedenste Einstellungen, Shortcuts und Co. abgelegt werden können. Die Tasten haben eine Anzeige, auf der gezeigt wird, welche Belegung sie haben. Bei der Einrichtung lege ich als nächstes die Ausrichtung der Quick Keys fest. Ich habe mich dazu entschieden, sie hochkant rechts neben meinem Grafiktablett zu platzieren, da ich als Linkshänder mit der linken Hand zeichne. Ich habe es mit dem Drehrad nach oben platziert, weil sich das für mich ergonomisch sinnvoller anfühlte. Damit sind die Grundeinstellungen abgeschlossen.

Weitere Individualisierung der Funktionen

Bevor ich das Grafiktablett in Photoshop testen konnte, musste ich die Treibersoftware noch in den Systemeinstellungen freischalten, sodass es Zugriff auf meinen Computer bekommt. Das war nur ein Klick und danach hat alles einwandfrei funktioniert. Bei meinem aktuellen Tablet hat es ungefähr 2 Stunden und 5 Neustarts gebraucht, um das ganze mehr schlecht als recht ans Laufen zu bekommen. Und damit sind wir auch schon bei einem der größten Vorteile meines Tests – der unglaublich einfachen Inbetriebnahme!

In der Treibersoftware kann man noch viele Individualisierungen vornehmen. Man kann zum Beispiel die Farbe und Intensität ändern. Ich habe die natürlich auf blau gestellt, ist ja meine Lieblingsfarbe. Ich kann die Einstellungen auch für verschiedene von der Software unterstütze Anwendungen individualisieren, zum Beispiel blau für Photoshop und gelb für Illustrator. Außerdem kann ich die Belegung der drei Tasten für jede Anwendung ändern. Genau so ist es auch mit den QuickKeys. Dort kann ich zum Beispiel für Photoshop die Shortcuts meine wichtigsten Aktionen festlegen, um sie so einfach wie möglich zu nutzen. Vor meinem Test habe ich noch die Kabel entfernt und das Tablet sowie die QuickKeys über den kleine Funkanschluss angeschlossen, damit ich nicht so einen Kabelsalat auf meinem Schreibtisch habe. Nach Einstecken des Empfängers hat die Software beide Geräte sofort wieder erkannt.

Test im Einsatz

Grafiktabletts nutze ich vor allem für meine Retuschearbeiten und mein aufwendiges Dodge&Burn in Photoshop. Damit habe ich das Grafiktablett auch getestet. Ich habe an einigen Bildern meine Fine Art Bearbeitung angewendet und die Basisfunktionen haben sehr gut funktioniert. Der Stift reagiert sehr fein auf alle Bewegungen, auch wenn das Tablet über Funk und nicht per Kabel verbunden ist. Die Tasten machen was sie sollen und insgesamt gefällt mir die Arbeit mit den externen QuickKeys sehr gut. Meinem Empfinden nach ist die Oberfläche des Tabletts eher rau, ich bin von meinem Tablett eine glatte Oberfläche gewohnt. Hier könnte es Probleme mit der Abnutzung der Stiftspitzen geben, das könnte ich aber erst nach einem längerfristigen Test sagen, denn auch aktuell muss ich meine Stiftspitzen sehr regelmäßig austauschen. Ich habe in meinem Test die beiden verschiedenen Stifte getestet. Während der größere Stift eher wie der meines aktuellen Tablets in der Hand liegt, gefällt mir auch der schmalere wirklich gut. Dieser liegt ein bisschen wie ein Kugelschreiber in der Hand, was für mich wirklich angenehm ist, obwohl ich mit meiner Handschuhgröße 8 gar nicht so kleine Hände habe. Ich finde es auf jeden Fall super, dass Xencelabs direkt zwei Stifte beilegt, sodass jeder Nutzer den ergonomisch am besten passenden Stift für sich verwenden kann. Ich bin von meinem Grafiktablett die Größe S gewohnt, daher war es für mich im ersten Moment komisch, so große Bewegungen beim Zeichnen zu machen. Ich habe mich aber schnell daran gewöhnt und konnte nach einer Weile ganz normal arbeiten. Ausgeglichen habe ich es auch, indem ich nicht mehr ganz so weit in das Bild reingezoomt habe, wie ich es bei meinem alten Tablet gemacht habe – dann sind die Bewegungen wieder vergleichbar.

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Nachteile des Xencelabs Tabletts

Vorteile des Xencelabs Tabletts

Fazit – Alternative zu den großen Playern?

Es gibt wahnsinnig viele Grafiktabletts auf dem Markt, die eine günstigere Version der Profi-Geräte sein sollen. Xencelabs versucht allerdings nicht, günstiger zu sein, sondern eine gleichwertige Alternative. Und ich glaube, dass sie das schaffen können! Für mich war der Test sehr erfolgreich und ich hätte das Tablett am liebsten behalten, leider hatte ich aber auch es nur zum Testen. Sobald mein derzeitiges Tablet den Dienst quittiert, werde ich auf jeden Fall umsteigen. Falls ihr es euch ansehen und selbst ausprobieren wollt:

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Zum Abschluss gibt's für euch noch einen Code, mit dem ihr auf das Medium Bundle 20€ sparen könnt:

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