Bildschirme & Kalibrierung

Die Grundlage guter Bildbearbeitung

by Cora Jennissen

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Mein Bildschirm

Gute Bildschirme machen uns Fotografen das Leben leichter. Und um gar nicht lange um den heißen Brei zu reden, stelle ich Dir als erstes meinen Bildschirm vor. Ich nutze nun seit knapp 2 Jahren den Eizo CG2420* und bin damit mehr als nur zufrieden. Das hat mehrere Gründe. Der Bildschirm hat eine perfekte Größe, um mein MacBook Pro 16 Zoll als zweiten Bildschirm daneben zu nutzen. Was aber noch viel wichtiger ist, ist die Tatsache, dass diese Bildschirme – man mag es kaum glauben – sich selbst kalibrieren. Ja, du hast richtig gelesen. Mein Bildschirm ist in der Lage, sich selbst zu kalibrieren. 

Das ist insofern genial, als dass ich mir keine Gedanken machen muss, ob und wann ich meinen Bildschirm kalibrieren muss, denn er macht das alles alleine. Außerdem brauche ich keine zusätzliche Hardware, denn die ist bei meinem Eizo schon eingebaut und klappt sich einfach aus, wenn er sich selbst kalibriert. Klar ist so ein Bildschirm teurer als ein handelsüblicher Computermonitor, aber die Farbwiedergabe und die Leistung mit der integrierten Hardware zur Kalibrierung sind einfach mehr als genial! Seit ich diesen Bildschirm habe, funktioniert meine Bildbearbeitung so viel besser. Und das, obwohl meine anderen Bildschirme auch kalibriert sind.

Was ist eigentlich "Bildschirme kalibrieren"?

Wenn ein Fotograf (oder ein Designer) davon spricht, Bildschirme zu kalibrieren, meint er damit eigentlich nur, dass er die Farbwiedergabe seines Bildschirms optimal an den benötigten Farbraum anpasst. Das funktioniert bei jedem besseren Bildschirm, ich nutze dabei für meinen Nicht-Eizo-Bildschirm den Spyder X Pro* mit dem man für eine genauere Farbwiedergabe, eine ausgewogene Weißbalance und mehr Details in den Schatten erreichen kann. 

Dazu fällt mir eine Geschichte ein. Als ich zum ersten Mal Studiobilder von Pferden gemacht habe, also diese Bilder mit schwarzem Hintergrund, musste ich zwei Hintergrundstoffe nebeneinander spannen, damit ich genug schwarzen Hintergrund hatte. Auf meinem damaligen noch nicht kalibrierten MacBook sah es so aus, als wäre alles schwarz, was auch schwarz sein sollte. Als ich mir die Bilder Jahre später nochmal am kalibrierten Monitor angeschaut habe, habe ich den totalen Schock bekommen: die Hälfte des Bildes war im Hintergrund überhaupt nicht schwarz! Die Schatten waren einfach durch die Grundeinstellung meines MacBooks so abgesoffen, dass ich das überhaupt nicht sehen konnte. Mit dem Eizo oder einem gut kalibrierten Monitor sehe ich sowas sofort und kann entsprechend sauber bearbeiten – wie unprofessionell wäre es, wenn so etwas bei einem Kundenshooting passieren würde?!

Meine Empfehlung für Dich

Wenn du wirklich ernsthaft als Fotograf arbeiten willst, führt auf Dauer kein Weg an einem richtig guten Bildschirm vorbei, damit du jede kleinste Farbabweichung erkennst und entsprechend hochwertig deine Bilder bearbeiten kannst. Meine Empfehlung ist dabei ganz klar Eizo, denn diese Bildschirme werden von professionellen Fotografen auf der ganzen Welt genutzt. Ein Vorteil ist dabei auch der Streulichtschutz, also eine Vorrichtung, die dafür sorgt, dass kein Licht von den Seiten auf den Bildschirm fällt und das Ergebnis verfälscht. Das ganze Ding ist absolut durchdacht und genial für die Bildbearbeitung.

Als großer Fan und Verfechter von Apple und macOS muss ich aber auch zugeben, dass die Mac Monitore, sobald sie anständig kalibriert sind, sehr sehr gute Arbeit machen. Wenn sie nicht kalibriert sind, sind sie oft ein wenig zu kühl und, wie meine kleine Geschichte gezeigt hat, auch zu dunkel in den Tiefen. Sowas kann sich dann beim Druck der Bilder zeigen und einem schon mal einen ordentlichen Schrecken einjagen, wenn die Fachabzüge plötzlich ganz anders aussehen als die Bilder am Monitor.

Meine Empfehlung also, wenn du nicht in einen so teuren Bildschirm investieren willst: nimm zumindest das Geld für den Spyder in die Hand und kalibriere deinen Bildschirm nach allen Regeln der Kunst. Warmlaufen lassen nicht vergessen und unbedingt das Umgebungslicht beachten. Dazu haben aber viele Kollegen schon sehr gute Anleitungen geschrieben die bei Google gut zu finden sind, deshalb erspare ich Dir das an dieser Stelle & verlasse mich da auf deren Expertise! Denn ich muss dank meines Eizo* ja nicht mehr wirklich etwas selbst machen und DAS kann ich wirklich nur empfehlen 🙂

Übrigens ist auch der Service von Eizo genial. Als mein Monitor vor einer Weile aus unerfindlichen Gründen keine Lust mehr auf seinen Job als Zweitmonitor an meinem MacBook hatte, wurde mir im Rahmen der Garantie (5 Jahre!) am gleichen Tag ein neuer Monitor losgeschickt und ich konnte meinen Alten einfach ersetzen und ihn einschicken. Das hat wirklich absolut reibungslos geklappt!

 

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Meine Bearbeitungssoftware*

Mein Equipment*

Sony Alpha 7R III (meine „Portraitkamera“)*
Sony Alpha 7 III (meine „Actionkamera“)*
Sigma 135mm f1.8 ART (mein „Pferde-Portraitobjektiv“)*
Sigma 85mm f1.4 ART (mein „Hunde-Portraitobjektiv“)*
Sigma 35mm f1.4 ART (mein Weitwinkel & Filmobjektiv)*
Sigma 70-200mm f2.8 SPORTS (mein „Actionobjektiv“)*
Sigma MC-11 Adapter (Canon auf Sony)*
Bester Batteriegriff für Sony a7R iii und a7iii*
Meine Speicherkarten*
Das Spider Dual Holster für zwei Kameras*
Schönster Kamerarucksack*
Mein genialer, sich selbstkalibrierender Monitor*

Cora Jennissen ist Teilnehmer des Amazon-Partnerprogramm, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von folgenden Partner-Links zu Amazon.de Entgelte verdient werden können.

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